Verdienter Punktgewinn in Dreißigacker


Bericht: Dennis König

Es war das prognostizierte schwere Auswärtsspiel für die Spielgemeinschaft, welches mit einem verdienten Punktgewinn endete. Kapitän Robert Greifzu erwartete vor der Begegnung ein knappes intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen, genauso sollte es kommen.

Es war das prognostizierte schwere Auswärtsspiel für die Spielgemeinschaft, welches mit einem verdienten Punktgewinn endete. Kapitän Robert Greifzu erwartete vor der Begegnung ein knappes intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen, genauso sollte es kommen.

Beide Teams, gut in die Saison gestartet, legten von der ersten Minute an gleich los. Bereits in der dritten Minute war es der agile Pascal Sauer, der mit seinem Schuss Torwart Tomislav Cavar prüfte, welcher aber damit keine Schwierigkeiten hatte. Die SG Kalten Rhön versuchte in der Folge das Spielgeschehen zu bestimmen, was ihr auch in der eigenen Hälfte gelang. Dreißigacker zog sich relativ weit zurück und versuchte erst auf Höhe der Mittellinie anzugreifen. In der 16. Minute war es Nonthawat Vollrath, der nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Rhöner zum Schuss kam, diesen aber rechts neben das Tor setzte. Auf der Gegenseite gelangte Pascal Sauer von rechts in den Strafraum der Gastgeber, konnte seine Eingabe aber nicht an den eigenen Mann bringen. Die Zuschauer sahen ein Spiel, was sich vor allen Dingen zwischen den beiden Strafräumen abspielte, Torraumszenen waren Mangelware. So dauerte es bis zur 39. Minute, ehe wiederum Vollrath, vor dem Gehäuse der Gäste an den Ball kam, ihn aber am Tor vorbei schoss. Die SG Kalten Rhön beherrschte das Spielgeschehen, konnte sich aber keine klare Torchance herausarbeiten. Der Gastgeber versuchte in der Verteidigung resolut zu klären und durch lang gespielte Bälle immer wieder Nadelstiche zu setzen. Die Devise, aus einer verstärkten Defensive heraus zu spielen, war beiden Mannschaften anzumerken. Beide Torhüter sorgten hinter ihren Abwehrreihen für die nötige Sicherheit. Mit einem kurzweiligen 0:0 ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte glich der ersten sehr, die SG Kalten Rhön machte das Spiel, Dreißigacker konterte. Es dauerte bis zur 52. Minute, als Janusch das Tor der Gäste anvisierte, dieses aber links verfehlte. Auf der gegenüberliegenden Seite versuchte es Kevin Thamm mit einem Schuss, welcher aber kein Problem für Cavar darstellte. Und so ging es mit Schussversuchen jenseits der 16er-Linie auf beiden Seiten weiter. In der 66. Minute zielte Janusch zu weit rechts, eine Minute später war es wiederum Thamm, der über das Tor schoss, und noch einmal eine Minute später versuchte es Toni Hirsch. Aber auch er konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. In der 74. Minute die beste Chance der Gäste, als Enrico Heim aus 16m den Ball knapp über den rechten Winkel hämmerte. Tomislav Cavar wäre vermutlich geschlagen gewesen. Auf der Gegenseite hatte dann Vollrath die Entscheidung auf dem Fuß. Durch einen Fehler im zentralen Mittelfeld wurde er links freigespielt und lief mit dem Ball am Fuß auf Thomas Kämmer im Tor der Gäste zu. Dieser blieb lange stehen und brachte den Stürmer der Heimelf damit etwas aus der Ruhe, anders kann man seinen überhasteten Abschluss nicht erklären. Statt den Ball ins lange Eck zu schieben, versuchte er einen Tunnel, welcher aber von Kämmer in großer Manier vereitelt wurde. Er rettete damit seiner Mannschaft den Punkt, denn es war sogleich die letzte gefährliche Situation im Spiel. Man merkte beiden Teams ab der 75. Minute an, dass sie mit dem Unentschieden nicht unzufrieden waren und so plätscherte das Spiel vor sich hin, auch wenn die Spielgemeinschaft aus der Rhön versuchte noch die eine entscheidende Chance zu bekommen und Dreißigacker mit ihren lang nach vorne gespielten Bälle für Gefahr sorgte.

Das 0:0 ist für beide Mannschaften verdient, die Teams neutralisierten sich größtenteils im Mittelfeld. Das Team des Trainergespanns Greifzu/König zeigte sicherlich die bessere Spielanlage, konnte daraus aber zu wenig machen. Dreißigacker stand defensiv sehr kompakt und sorgte aus einer leichten Konterstellung heraus für Gefahr. Man merkte den Gästen an, dass der ein- oder andere Akteur fehlte. Ein Umstand, der sich in den nächsten Wochen aber bessern sollte. Es war ein faires Spiel, welches von Sportfreund Lutz Laube gut geleitet wurde. Herauszuheben sind beide Torhüter, von Seiten der Spielgemeinschaft gilt hier auch der Dank an Torwarttrainer Christian Günther.